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	<description>Gedanken über 1001 Welten</description>
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		<title>Zakopane</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 18:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sedna</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 35 Jahren war ich wieder in Zakopane.
Ich kann nicht sagen, was und inwieweit sich in dem Ort geändert hat, ich kann mich an damals nur schwach erinnern. Eines weiß ich aber immer noch sehr gut: im Jahr 1975 hatte ich dort zum ersten Mal in meinem Leben Ski an den Füßen &#8211; und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 35 Jahren war ich wieder in Zakopane.</p>
<p>Ich kann nicht sagen, was und inwieweit sich in dem Ort geändert hat, ich kann mich an damals nur schwach erinnern. Eines weiß ich aber immer noch sehr gut: im Jahr 1975 hatte ich dort zum ersten Mal in meinem Leben Ski an den Füßen &#8211; und das war gleichzeitig das letzte Mal. Weitere Male waren und sind nach wie vor nicht vorgesehen&#8230;</p>
<p>Als ich oben auf Gubałówka war und auf den gegenüber liegenden Berg Giewont blickte, erinnerte ich mich, dass ich hier mal als Kind mit meinem Vater war. Er hat mir erzählt, dass dieser Berg ein schlafender Ritter ist&#8230;</p>
<p>Das Wetter war schön, so, wie man sich einen Winterurlaub in den Bergen vorstellt: weiße Schneeberge im Ort, weiße Berge im Schnee rum herum&#8230;</p>
<p>Ich habe dort einen alten Freund besucht, den ich 12 Jahre nicht gesehen habe. Und ich habe bemerkt: die Zeiten haben sich geändert, wir haben uns geändert&#8230; Alles ist anders&#8230;</p>
<div id="attachment_1544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;background-color:#F3F3F3;border: 1px solid #ddd;padding:0px 4px 2px 4px;margin-bottom:9px;"><img class="size-full wp-image-1544" title="_DSC4919" src="http://www.ich-denke-selber.de/wp-content/2010/12/DSC4919.jpg" alt="Giewont" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text" style="font-size:10px;text-align:center;margin-bottom:4px;">Giewont</p></div>
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		<title>Der Besucher</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sedna</dc:creator>
				<category><![CDATA[der Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich einen Mann kennen gelernt, der 84 Jahre auf der Erde zu Besuch war. Er hinterließ viele Spuren: Dokumente, Fotografien, Gedichte, Bilder und Emotionen im Gedächtnis seiner Nächsten.
Seine Ankunftszeit konnte er sich nicht auswählen, und so geriet er als junger Mensch in das Getriebe der größten Menschheitsdesaster. Immer dabei hatte er ein kleines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich einen Mann kennen gelernt, der 84 Jahre auf der Erde zu Besuch war. Er hinterließ viele Spuren: Dokumente, Fotografien, Gedichte, Bilder und Emotionen im Gedächtnis seiner Nächsten.</p>
<div id="attachment_1532" class="wp-caption alignleft" style="width: 216px;background-color:#F3F3F3;border: 1px solid #ddd;padding:0px 4px 2px 4px;margin-bottom:9px;"><img class="size-full wp-image-1532 " title="der Besucher" src="http://www.ich-denke-selber.de/wp-content/2010/11/derBesucher.jpg" alt="der besucher" width="206" height="300" /><p class="wp-caption-text" style="font-size:10px;text-align:center;margin-bottom:4px;">der besucher</p></div>
<p>Seine Ankunftszeit konnte er sich nicht auswählen, und so geriet er als junger Mensch in das Getriebe der größten Menschheitsdesaster. Immer dabei hatte er ein kleines Heftchen, wo er Gedichte und Bemerkungen aufschrieb. Das, was er in dieser Zeit erlebte, kann man an der Veränderung der Handschrift ablesen &#8211; die altmodische Schrift selbst ist heute nur wenigen zugänglich.</p>
<p>Ich habe den Eindruck, dass er &#8211; trotz allem &#8211; mit dem Besuch zufrieden war. Er verabschiedete sich und ging&#8230; Dort hin, woher wir Besucher alle kommen &#8211; aus dem Fluß der Zeit.</p>
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		<title>Janis 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 16:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sedna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag keine Musicals. Skeptisch eingestellt ging ich gestern Abend zum Schlosspark Theater, wo ein musikalisches Stück über Janis Joplin gezeigt wurde. &#8220;Wie kann man ein Musical über Janis machen?! Soll da eine noch dazu singen?? Wie Janis? Unmöglich!!&#8221;, habe ich mir gedacht.
Das Theater war voll. Die Lichter gingen aus, aus den Lautsprechern ertönte &#8220;Mercedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag keine Musicals. Skeptisch eingestellt ging ich gestern Abend zum Schlosspark Theater, wo ein musikalisches Stück über Janis Joplin gezeigt wurde. &#8220;Wie kann man ein Musical über Janis machen?! Soll da eine noch dazu singen?? Wie Janis? Unmöglich!!&#8221;, habe ich mir gedacht.<br />
Das Theater war voll. Die Lichter gingen aus, aus den Lautsprechern ertönte &#8220;Mercedes Benz&#8221; im Original, auf der Bühne ein Zimmer mit einem Bett, auf dem eine mollige Frau mit den Rücken zum Publikum lag &#8211; es könnte Janis sein&#8230; Und irgendwann merkte ich, dass dieses Lied live gesungen wird&#8230; Das gibt es doch nicht!<br />
Doch, es gab&#8230; Marion La Marché hat es möglich gemacht. Und sehr glaubwürdig. Oft schloss ich die Augen und dachte, ich bin im Konzert von Janis Joplin – so perfekt klangen diese einzigartige Stimme und die dazu gehörende Musik. Die Gänsehaut war auch dabei&#8230; Manchmal blickte ich auf die Zuschauer – viele hatten weit geöffnete Augen, als ob sie das nicht glauben würden, was sie da hören und sehen.<br />
Die Ovation zum Schluss war gewaltig&#8230;</p>
<div id="attachment_1551" class="wp-caption aligncenter" style="width: 368px;background-color:#F3F3F3;border: 1px solid #ddd;padding:0px 4px 2px 4px;margin-bottom:9px;"><img class="size-full wp-image-1551  " title="DSC00001_JJ" src="http://www.ich-denke-selber.de/wp-content/2011/01/DSC00001_JJ.jpg" alt="Berliner Plakat" width="358" height="269" /><p class="wp-caption-text" style="font-size:10px;text-align:center;margin-bottom:4px;">Berliner Plakat</p></div>
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		<title>Victoria Ocampo</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 15:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sedna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; hat mal geschrieben:
&#8220;Es ist so schön, alles zu verstehen &#8230; und manchmal so traurig.&#8221;
Also sie auch? Manchmal wünschte ich mir, einiges nicht zu sehen, nicht zu verstehen, nicht zu wissen &#8230;
Nicht zu wissen, was Vergänglichkeit ist &#8211; nicht zu verstehen, wie der Mensch tickt &#8211; nicht zu sehen, worauf dies und jenes hin läuft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; hat mal geschrieben:</p>
<p>&#8220;Es ist so schön, alles zu verstehen &#8230; und manchmal so traurig.&#8221;</p>
<p>Also sie auch? Manchmal wünschte ich mir, einiges nicht zu sehen, nicht zu verstehen, nicht zu wissen &#8230;</p>
<p>Nicht zu wissen, was Vergänglichkeit ist &#8211; nicht zu verstehen, wie der Mensch tickt &#8211; nicht zu sehen, worauf dies und jenes hin läuft &#8230;</p>
<div id="attachment_1517" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px;background-color:#F3F3F3;border: 1px solid #ddd;padding:0px 4px 2px 4px;margin-bottom:9px;"><img class="size-full wp-image-1517 " title="zwei-Welten" src="http://www.ich-denke-selber.de/wp-content/2010/10/DSC3714.jpg" alt="zwei (beton)-welten" width="450" height="299" /><p class="wp-caption-text" style="font-size:10px;text-align:center;margin-bottom:4px;">zwei (beton)-welten</p></div>
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		<title>3 KünstlerInnen</title>
		<link>http://www.ich-denke-selber.de/2010/08/06/3-kunstlerinnen/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 22:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sedna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Malerin Maria Adamus-Biskupska und die zwei Maler Jerzy Boberski und Jan Bonawentura Ostrowski kommen aus Polen und stellen ihre Arbeiten zum ersten Mal gemeinsam aus. Ihre erste Berliner Ausstellung wurde gestern unter dem Titel &#8220;Berlin – Kraków – Warszawa&#8221; in Berlin eröffnet.
Obwohl sie sich in der Galerie Beletage zusammen präsentieren, ihre Arbeitsthemen und Herangehensweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Malerin Maria Adamus-Biskupska und die zwei Maler Jerzy Boberski und Jan Bonawentura Ostrowski kommen aus Polen und stellen ihre Arbeiten zum ersten Mal gemeinsam aus. Ihre erste Berliner Ausstellung wurde gestern unter dem Titel &#8220;Berlin – Kraków – Warszawa&#8221; in Berlin eröffnet.</p>
<p>Obwohl sie sich in der <a href="http://beletage.moebelvox.de/files/archiv/2010/b-k-w/b-k-w.html" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beletage.moebelvox.de/files/archiv/2010/b-k-w/b-k-w.html?referer=');">Galerie Beletage</a> zusammen präsentieren, ihre Arbeitsthemen und Herangehensweise unterscheiden sich so sehr voneinander, dass sie in keinem Fall in Konkurrenz zueinander auftreten, sondern ein breites, sich ergänzendes Spektrum   sehr unterschiedlichen, künstlerischen Welten zeigen.</p>
<div id="attachment_1519" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px;background-color:#F3F3F3;border: 1px solid #ddd;padding:0px 4px 2px 4px;margin-bottom:9px;"><img class="size-full wp-image-1519 " title="Galerie Beletage Berlin" src="http://www.ich-denke-selber.de/wp-content/2010/08/DSC3593.jpg" alt="   " width="500" height="332" /><p class="wp-caption-text" style="font-size:10px;text-align:center;margin-bottom:4px;">   </p></div>
<p><strong>Maria Adamus-Biskupska</strong> ist vor allem eine Portraitmalerin und – auf den ersten Blick &#8211; porträtiert sie Frauen. Auf den zweiten Blick aber porträtiert sie den Menschen in der Frau, einen Menschen, der manchmal traurig ist, manchmal heiter, manchmal in sich gekehrt, manchmal auf einen zukommend, manchmal schüchtern, manchmal nachdenklich oder wachsam&#8230; Die Malerin kommt ihren Modellen nie zu nah, sie läßt sie so sein, wie sie hier und jetzt sein wollen, erlaubt ihnen, die Distanz zum Betrachter zu behalten. Als Mittel dazu benutzt sie dezente Farben, geringe Kontraste, nebelhafte Unschärfe&#8230; Von der Gegenwart so gemalter Frauen fühlt man sich nicht belästigt, man hätte sie gern länger um sich herum&#8230;</p>
<p><strong>Jerzy Boberski</strong> wurde zum Maler auf weiten, indirekten Umwegen – vielleicht fühlt er sich deshalb am wohlsten in den weit angelegten Landschaften, sowohl natürlichen als auch städtischen. Ungewöhlich modern sind vor allem seine Stadtlandschaften: alte und neue Bauten in Berlin, Warschau, Krakau begleitet von parkenden oder fahrenden Autos, regennassen Straßen, städtischen Laternen. Motive, die von Touristen in diesen Städten millionenfach genau so abgeknipst werden, sind bei Boberski Anlass für gekonnte Lichtstimmungen sowie impressionistische Farben und Pinselführung.</p>
<p>Die Bilder von <strong>Jan Bonawentura Ostrowski</strong>, mit ihren schlanken Gestalten und schmalen Gesichtern, lassen unweigerlich an Modigliani denken. Bei Bonawentura aber musizieren die Frauen und Männer viel, sie tanzen und lieben sich, sie haben Vögel als Freunde. Ihre Welt und sie selbst tragen in sich alle Farben des Paradieses. Jedes Bild hat  die Kraft, jeden Raum, in dem es an der Wand hängt, in ein Paradies zu verwandeln&#8230;</p>
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