die Oper
Dienstag, 5. Januar 2010 22:38
Die Oper war für mich seit der Schulzeit ein Synonym für langweilige und schwere Schinken in großen Theatern, wo unverständliche Gesänge vor komischen Dekorationen von unbeweglichen Sängern in keiner bekannten Sprache vorgeführt wurden.
Dass es doch anders sein könnte, hat mir zuerst “Carmen” gezeigt, aber nicht als Oper, sondern als ein Film von Carlos Saura. Den Rest haben die “Pop-Opern” bewirkt, das heißt, die populärsten mit den populärsten Sängern der letzten Jahre – Netrebko & Villazon. Zwar bin ich dadurch keine Oper-Liebhaberin geworden, aber ab und zu sehe ich mir gerne die eine oder andere Aufführung an. Und ich merke – das ist die schwierigste von allen Bühnen-Inszenierungen. Die Sänger sind wie gewöhnliche Schauspieler, sie zeigen Emotionen, sind leidenschftlich, weinen, küssen und schlagen sich – nur sie singen noch dazu, die ganze Zeit, in jeder Körperlage.

musikalisch?
Den Anlass lieferte heute “La Traviata” von Verdi aus dem Jahr 2005 mit dem s.g. “Traumpaar” Netrebko & Villazon (Salzburger Festspiele). Sie waren echt gut!
Thema: Musik
