Weihnachtsplätzchen
Donnerstag, 3. Dezember 2009 15:24

runde sterne
Mehrere Jahre lang abonnierte ich die Zeitschrift “essen & trinken“. Die dort propagierte Küche inklusive Wein-Reportagen und kulinarischen Promi-Interviews hat mir viele andere Geschmackswelten gezeigt, die ich bis dahin nicht kannte (obwohl es auch nicht wenige waren). Eine davon war die Welt der Weihnachtsplätzchen.
Die (deutsche) Weihnachtsbäckerei habe ich Ende der 80er kennengelernt, als ich die Sprache soweit kannte, dass ich die Zeitschriften lesen konnte. Die schön bebilderten Koch-Rezepte zogen mich sehr an, ich wollte sie gleich ausprobieren und die schönen Sachen sofort auf dem Teller vor mir haben. Das funktioniert übrigens bis heute: es reicht, dass ich in den Koch-Zeitschriften oder -Büchern blättere und die Lust auf Kochen und Backen ist wieder da.
Anfangs habe ich einfache Plätzchen gebacken. Dann kamen die aus “essen & trinken” – nicht nur exotische Zutaten mit neuen Aromen und Geschmack, auch eine andere und meinst viel aufwendigere Zubereitung des Teiges und der Verzierungen. Mit Begeisterung hatte ich dieses Neuland betreten – und bald kam die Ernüchterung… Je exotischer die Zutaten, desto mehr Läden musste ich abklappern, um sie zu bekommen. Je komplizierter die Zubereitung, desto ausgefallener die Küchen-Utensilien, die ich auch lange suchen musste. Und mancher Teig war zum Schluss so schwer zu vearbeiten, dass ich mir sagte: “Diese Dinge mache ich nie wieder – es schmecke, wie es wolle!”
Mal mehr, mal weniger, mal altbekannt, mal was neues – aber jedes Jahr backe ich Weihnachtsplätzchen…
Thema: Essen & Trinken